SIMULATION

ALLGEMEINES ZUR SIMULATION

Vor der Fertigung durchläuft jedes neue Bauteil in der Simulationsphase einen Entwicklungsprozess der mittels verschiedener Tools wie thermodynamischer Auslegung und 3D-Strömungssimulation die Rahmenbedingungen bestimmt. Die Ergebnisse der Simulation fließen in die konstruktive Gestaltung und Berechnung der Bauteile ein.

AUFGABENGEBIET

Das WTZ Roßlau unterstützt bei anspruchsvollen und herausfordernden Aufgaben und führt Berechnungen und Simulationen nach analytischen und nummerischen Methoden durch.

  • Festigkeitsberechnungen
  • Strukturanalysen, lineare und nichtlineare Statik
  • Eigenwertberechnungen
  • Frequenzganganalysen
  • Betriebsfestigkeitsnachweise
  • Thermalanalysen
  • thermomechanische Analysen
  • Strömungsberechnungen
  • Berechnung von Maschinenbauteilen

KERNKOMPETENZEN

Im WTZ Roßlau werden seit Jahrzehnten Themen und Projekte auf dem Gebiet der Verbrennungsmotoren bearbeitet.

Die Kernkompetenzen liegen hier im Bereich der Großgas-, Diesel-, Schweröl- und Dual-Fuel-Motoren für stationäre und mobile Anwendungen im Industrie- und Schiffsmotorenbereich. Im heutigen Entstehungsprozess eines Produktes werden immer schnellere Entwicklungszyklen bei gleichzeitiger Kostenreduktion angestrebt. Die Komponenten müssen immer leistungsfähiger und effizienter ausgelegt werden, ohne jedoch die Stabilität und Lebensdauer von Bauteilen bzw. Systemen zu beeinträchtigen.

DIE ENTWICKLUNGSPROZESSKETTE

Mithilfe der 0D/1D-Simulation erfolgt die thermodynamische Auslegung und Ermittlung von Randbedingungen. Diese werden bei der 3D-CFD-Simulation als Systemgrenzen berücksichtigt. Anhand der Vorauslegung mit den Simulationstools kann bereits die Vorauswahl an Komponenten getroffen werden. Die Ergebnisse der Simulation fließen in die konstruktive Gestaltung und Berechnung der Bauteile ein. Die Fertigung, Nach- und Fertigbearbeitung von Versuchsbauteilen kann im hauseigenen Musterbau erfolgen. Die erzeugten Bauteile werden auf WTZ-Einzylinder-Forschungsmotoren aufgebaut.

ZIELE

  • Brennverfahrensentwicklung
  • Optimierung Wirkungsgrad und Emissionen
  • Bauteilerprobungen

PRAXISBEISPIELE